Tagesbericht 22 (Sa 17.11.)

Freitag, 16.11.2012

geschrieben von Rebecca W.

Es war ein komisches Gefühl wieder da zu sein.
Nachdem die Gruppe sich am Frankfurter Flughafen getrennt hatte und jeder wieder zuhause war, stand für mich zuallererst eine Art Pflichtprogramm an, welches vor allem aus ziemlich viel deutschem Essen und erzählen bestand. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich an diesem Wochenende eigentlich wirklich nichts  gegessen habe! In drei Wochen haben wir so viel erlebt, dass es schwer war alle Erfahrungen in Gesprächen zusammenzufassen und manches konnte man auch wirklich nur verstehen, wenn man dabei gewesen war. „Plötzlich“ ohne die anderen und die Austauschschüler zu sein war ungewohnt, genauso wie so ziemlich alles andere in Deutschland. Der Verkehr erschien so „verdächtig ruhig“ im Vergleich zu Indien und auch beim guten alten Salat blieb ich noch ein wenig skeptisch, ob man ihn denn nun tatsächlich essen konnte oder nicht. Generell wurde vieles Bekannte infrage gestellt und bewusst oder gar unbewusst mit den Erlebnissen in Indien verglichen.
Ich hätte nicht gedacht, dass diese relativ kurze Zeit in Indien mein Leben in Deutschland doch so viel beeinflussen würde und dafür, dass ich zu Beginn der Reise kaum über die indische Kultur Bescheid wusste, habe ich wirklich viel Neues gelernt und gesehen. Ich denke ich kann für alle sprechen, wenn ich sage, dass wir manches mehr und manches weniger vermissen werden, aber ich bin froh zu den ersten Schülern der Herderschule gehören zu dürfen, die Indien erkunden konnten und würde meine neuen Eindrücke nicht missen wollen.

Tagesbericht 21 (Fr 16.11.)

Freitag, 16.11.2012

geschrieben von Catharina W.

Tja... heute war unser Abreisetag und jeder, unsere Austauschpartner genauso wie wir, hatte gemischte Gefühle. Auf der einen Seite freuten wir uns alle auf zu Hause und unsere Familien, aber andererseits ließen manche (unter anderem ich) auch eine neue Familie hier in Indien zurück. Da heute keine Diwali-Ferien mehr waren, standen wir wie gewohnt um sechs Uhr auf und machten uns fertig. Allerdings war es nicht wie jeden Morgen, denn ich musste mich von meiner Gastmutter verabschieden, was mir wirklich schwer fiel, weil mir alle Familienmitglieder sehr ans Herz gewachsen sind in diesen drei Wochen. Aber ich habe ihr fest versprochen, dass ich nochmal nach Indien komme und meine Familie dort besuche. Mein Gastvater brachte mich, Shaleen und meine Gastschwester zur Schule und dort hieß es auch von ihm Abschied nehmen, was nicht wirklich leichter war. Da wir die ersten waren, warteten wir noch ein bisschen und dann musste ich auch meiner Gastschwester auf Wiedersehen sagen, was uns beide wirklich traurig machte. Als dann endlich alle anderen Schüler da waren, warteten wir (mal wieder) auf unsere Lehrer. Nachdem wir uns von der Schulleiterin verabschiedet hatten, stiegen wir in den Bus Richtung Flughafen und genossen unsere letzte Fahrt im chaotischen Straßenverkehr Delhis.
Am Flughafen hieß es dann endgültig Abschied nehmen von unseren Gastschülern, den indischen Lehrern und natürlich dem Land. Es war für einige ein tränenreicher Abschied, der auch mich nicht kalt ließ, aber Shaleen munterte mich auf, indem Sie sagte: "Jetzt ist noch nicht die Zeit zum weinen gekommen, denn wir wissen ja, wann wir uns wieder sehen. Nächstes Jahr, wenn wir es nicht wissen, dann können wir weinen." Und dann ging es auf einmal ganz schnell, wir gingen durch die Passkontrollen am Eingang, gaben unser Gepäck auf (Hr. Guckes hat seinen Kamerastock doch wirklich als Sperrgepäck ins Flugzeug bekommen!), gingen durch die Sicherheitskontrollen und saßen bald darauf im Flugzeug nach Hause.
Auf dem langen Fug vertrieben wir uns die Zeit mit Filmen, Spielen, Schlafen und Musik. Schneller als erwartet waren wir über deutschem Luftraum und der Landeanflug begann. Nun verflog auch das letzte bisschen Wehmut und die Freude überwog.
Als dann auch der Kamerastock wider Erwarten durch den Zoll gekommen war und wir alle unser Gepäck hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Ausgang und zu unseren Familien. Die Wiedersehensfreude war unbeschreiblich und nach kurzer Zeit machte ich mich mit meinen Eltern auf den Weg nach Hause, wo mich erst einmal gutes deutsches Essen erwartete.

Somit war eine, für mich, wunderbare und ereignisreiche Reise beendet und ich kann es kaum erwarten, meine Austauschpartnerin nächstes Jahr hier in Deutschland begrüßen zu dürfen!

Tagesbericht 20 (Do 15.11.)

Freitag, 16.11.2012

geschrieben von Lars V.

'Indien, das Land der Fußgänger' dieses Vorurteil hat sich heute wohl als wahr herausgestellt, da ich (mit kurzen Pausen) von Morgens bis Abends lief.
Der Tag begann um 8.00 Uhr, da das Bruder-Schwester-Ritual (Fest in Indien) durchgeführt werden sollte. Dies bestand im Wesentlichen darin, dass die Schwestern ihren Brüdern (ich wurde, da ich als Bruder eingegliedert wurde, formal in die Familie aufgenommen) den traditionellen Punkt auf die Stirn malten und den Schwestern Geld geschenkt wurde. Danach trafen wir (Pranay und ich) uns mit Nils, Lina und deren Austauschpartnerin in der Metrostation.
Nach einer halben Stunde Fahrt (die stehend verbracht wurde) und einem relativ kurzen Fußmarsch kamen wir bei unserem Ziel, dem Cannaught Place (ein überdachter Markt), an.
Etwa 3 Stunden verbrachten wir dort und gaben viel Geld für irgendwelche Waren aus, die in Deutschland das Doppelte (oder mehr) kosten würden, danach aßen wir bei dem jeweils bevorzugten Restaurant zu Mittag.
Wir beschlossen, da es schon spät war, den eigentlich geplanten Aufenthalt im Palika Bazar (ein anderer Markt) zu überspringen und zu unserem letzten Programmpunkt dem Dilli Haat (noch ein anderer Markt) überzugehen. Nachdem ich dort meine letzten Rupien für Andenken und Geschenke ausgegeben hatte, aßen wir dort in mehreren Imbißbuden, die jeweils einen anderen indischen Staat repräsentierten, zu Abend.
Als wir so etwa um 23.30 Uhr in unserer Wohnung ankamen, durfte ich noch meinen Koffer packen und dann hieß es, da es am Freitag keine Zeit dazu geben würde, von meiner Gastgeberfamilie Abschied zu nehmen.


Tagesbericht 19 (Mi 14.11.)

Mittwoch, 14.11.2012

geschrieben von Pascal S.

Der Tag begann für mich um halb neun morgens, da es um 9:20 Uhr mit dem Bus zur Schule gehen sollte. Nach der täglichen Dusche und dem morgendlichen Frühstück bei dem ich Sandwiches gegessen hatte, warteten wir, mein Austauschpartner Paras und ich, auf den Bus, der wie es in Indien üblich nicht pünktlich gewesen ist. Mit dem Bus ging es dann zur „Mayoor School“, wo wir unser Referat über unser Projekt „Wassermanagement in urbanen Räumen“ hielten. Des Weiteren schrieben wir einige persönliche Worte für unsere Austauschpartner und deren Familien auf und natürlich hielten auch Herr Guckes und Frau Israel, sowie die Direktorin der Schule Reden über die gesammelten Erfahrungen während unseres Austausches. Anschließend ging es mit dem Bus in eine Mall, wo wir in einem Restaurant zu Mittag gegessen hatten, bevor wir von unseren Lehrern in die Obhut unserer Austauschschüler entlassen wurden. Gemeinsam fuhren wir, Lina, Nils und ich sowie unsere Austauschpartner, zu Nils nach Hause, wo wir uns kurz ausruhten bevor es mit dem Auto weiter zu einem Markt in Sektor 80 ging. Dort trafen wir uns mit Lars und Pranay. Zusammen verbrachten wir dort einige Stunden ohne allerdings wirklich was einzukaufen. Dies lag womöglich auch daran, dass  wir unsere größten Einkäufe bereits hinter uns hatten. Daraufhin trennten wir uns und jeder ging zu sich nach Hause. Dort angekommen besprachen meine Gastfamilie und ich, was wir am folgenden Tag machen wollen, da an diesem Tag, das Bruder-Schwester-Fest gefeiert wird, wo sich auch die Cousins und Cousinen gegenseitig beschenken. Anschließend spielte ich mit meiner Gastfamilie eine Runde Tennis bevor wir zu Abend aßen. Zum Ende des Tages hin unterhielte ich mich noch lange mit meinen Gasteltern und packte daraufhin schon meine Koffer, da ich dazu am folgenden Tage keine Zeit haben würde. Gegen ein Uhr morgens ging ich dann mit dem Wissen, dass ich nur noch einen Tag in Indien haben würde, zu Bett.

Tagesbericht 18 (Di 13.11.)

Dienstag, 13.11.2012

geschrieben von Tabea S.

Liebes Reisetagebuch (so wollte ich schon immer mal anfangen^^),
heute war der letzte Tag von Diwali und somit standen die Abschlussfeierlichkeiten an.
Morgens durften wir zum Glück erst mal ausschlafen und dann ganz gemütlich frühstücken. Danach ging es dann daran, das Haus zu putzen und den kleinen Tempel sauber zu machen. Erstaunlicherweise haben diese Aufgaben mal nicht die Bediensteten übernommen, sondern wir durften selbst Hand anlegen. Das war ein gutes Gefühl, etwas selbst aktiv tun zu dürfen! Ich durfte, aufgrund meiner Größe, dann auch die Ventilatoren säubern. Nachdem wir dann noch alle Götterbilder in dem Mini-Tempel gereinigt hatten, ging es daran, das gesamte Haus, das schon mit Lichterketten ausgestattet war, mit Blumen zu schmücken. Alles sah ziemlich feierlich aus.
Den Rest des Tages bis zum Abend haben wir nicht viel gemacht... Abends sollten wir uns dann alle schick machen und neue Klamotten anziehen, weil man an Diwali anscheinend nichts tragen darf, das man zuvor schon mal anhatte. Also haben Rebecca und ich unsere neu erstandenen Gewänder angezogen und als der Vater dann nach Hause kam, ging es mit dem eigentlichen Teil der Feierlichkeiten los.
Wir haben uns alle um den Mini-Tempel herum versammelt und es wurden Räucherstäbchen angezündet. Jeder hat einen roten Punkt auf die Stirn bekommen und wir mussten klatschen, während die Mutter irgendwelche Gebete gesungen hat. Außerdem musste eine Glocke die ganze Zeit über geläutet werden. Dann haben wir noch einen Wollfaden um unser Handgelenk bekommen - wofür dieser steht weiß ich allerdings leider selbst nicht so genau. Nach dem Singen der Gebete wurden noch süße Speisen herumgereicht und viele kleine Öllämpchen angezündet, die wir im Voraus vorbereitet haben. Die brennenden Öllampen durften wir dann an allen Ecken des Hauses und auf jedem Balkon verteilen. Alles sollte hell und beleuchtet sein.
Als wir die Lampen dann verteilt hatten, haben wir mit dem Feuerwerk begonnen. Man konnte schon den ganzen Tag lang von überall her das Knallen der Feuerwerkskörper hören. Die Sicherheitsvorkehrungen, was Feuer betrifft, scheinen hier in Indien nicht sehr hoch zu sein, weil schon der 7-jaehrige Bruder unserer Austauschpartner sämtliche Knaller anzünden durfte. Zum Glueck ist aber nichts passiert!
Danach saßen wir noch zusammen und haben eine Art Bingo gespielt, bevor es dann um 22:30 (!!!) Abendessen gab.
Damit war dann auch unser Diwali-Fest mit einem lauten Knall von draußen beendet!

The End

Tagesbericht 17 (Mo 12.11.)

Montag, 12.11.2012

geschrieben von Nils J.

Für mich begann der Tag schon um halb neun mit einer zuerst warmen dann kalten Dusche und einem ausgewogenen Frühstück. Direkt nachdem alle fertig gegessen hatten, ging es auf das Zweitanwesen der Familie Jain. Auf diesem Grundstück befindet sich eine kleine, ich nenne es mal Obstplantage mit wirklich allen möglichen Leckereien wie z.B. Bananen, Mangos, Zitronen, Orangen sowie verschiedenen Gemüsesorten. Wir haben diesen Morgen bestimmt 7kg Gemüse geerntet und auch vor Ort gekostet. Sehr saftig und lecker!

Am Nachmittag sind wir dann nochmal nach Delhi auf den Markt gefahren und haben mächtig Schnäppchen abgeräumt. Leider ist dort gerade sehr viel Trubel wegen Diwali, deshalb werden wir am Mittwoch erneut dorthin fahren wenn weniger los ist.

Am Abend gab es dann noch viele indische Süßigkeiten und Lina und ich haben uns zusammen mit meiner Austauschfamilie alte Fotoalben angeschaut.

Ich freue mich schon sehr auf Diwali morgen und bin gespannt was es dann alles zu erleben gibt. Gute Nacht!

Tagesbericht 16 (So 11.11.)

Sonntag, 11.11.2012

geschrieben von Claudia L.

Heute hatte ich seitlangem endlich mal wieder etwas normales gegessen. Ich war nämlich mit paar Freunden meiner Austauschschülerin bei Subway.
Nachdem wir gegessen haben, waren wir auf einem Markt sowie auch in einer Mall shoppen. Danach sind wir wieder alle nach Hause gegangen und ich habe noch bisschen Fernsehen geguckt und bin danach auch schlafen gegangen.

Tagesbericht 15 (Sa 10.11.)

Samstag, 10.11.2012

geschrieben von Dominik L.

Samstag, das Wochenende startet, man kann etwas länger schlafen als sonst und muss nicht so hetzen. Aber heute war alles anders, heute hatte uns Herr Guckes gebeten um 8 Uhr in der Schule zu sein, um unsere Präsentationen fertig zu machen. Also machten wir uns heute früh wieder mal auf zur Schule, wo wir gut zwei bis drei Stunden an Computern unsere Präsentationen fertig stellten. Daraufhin haben wir diese mit unseren Partnern der Gruppe vorgestellt, was schon relativ gut klappte. Als alle fertig waren, gingen wir mit unseren Austauschpartner nach Hause. Dort war die Familie mit dem Schmücken für Diwali beschäftigt, dieses Fest ist wie Silvester und Weihnachten in einem. Am Abend sind Kanchi, ihre beiden Brüder und ich auf eine Art Vorfest des Diwalis gegangen. Dort haben wir auch diesen Tag schön beendet!

Tagesbericht 14 (Fr 9.11.)

Samstag, 10.11.2012

geschrieben von Katharina S.

Unser Tag begann wie an jedem “normalen” Schultag hier in Indien, um 6:30 Uhr. Allerdings war er ganz und gar nicht normal, denn es war der finale Tag des Synergy - Events an unserer Schule. Für uns bedeutete das, dass wir den Tanz, den wir seit vier Tagen geübt hatten, performen würden. Vor der gesamten Schule, wie wir später herausfanden. Wir sind morgens aufgestanden, haben gefrühstückt, gerade noch rechtzeitig den Bus erwischt und kamen voller Vorfreude in der Schule an. Dort erwartete uns erst einmal eine weitere Yoga-Lektion, worüber wir uns sehr freuten. Danach bekamen wir doch tatsächlich 45 min Zeit um am allseits beliebten Projekt zu arbeiten. Diese Arbeit wurde jedoch unterbrochen, als die indischen Lehrerinnen Angst bekamen, dass wir nicht mehr genug Zeit für Umziehen und Schminken vor dem Auftritt hatten. Die Spannung stieg. Auf den Toiletten drängten sich die Mädchen um einen Platz, wo sie ihre wunderschönen Lengas (siehe Fotos) anziehen konnten. Nachdem dies unter einigen Anstrengungen erledigt war, verließen wir den Waschraum mit einem Hochgefühl im Bauch. Kaum betraten wir den Raum, wo sich sämtliche unserer Kleidungsstücke und Taschen befanden, griffen Hände nach uns, die uns auf Stühle drückten und mit Pinsel, Rouge, Kajal, Lidschatten, Lippenstift und Eyeliner bewaffnet, über uns herfielen. Wir fühlten uns großartig, wie Prinzessinnen, oder extrem wichtige Prominente, bis wir in den Spiegel blickten und den Schock unseres Lebens bekamen. Wir sahen aus wie Porzellanpuppen an Halloween. Gegen 12:00 Uhr war es dann soweit, wir hatten den Schock weitestgehend überwunden, als wir unseren Weg zur Bühne antraten. Das Amphitheater war voll, nicht nur die Mayoor Schüler waren vollständig versammelt, sondern auch Schüler anderer Schulen, die an dem Event teilgenommen hatten, waren anwesend. Wir nahmen im Schatten platz, um unser Makeup zu schützen. Die ersten Anfälle von Lampenfieber waren überwunden und wir waren überraschend ruhig. Dann waren wir an der Reihe. Wir begaben uns hinter die Bühne, dann ging alles ganz schnell. Auf einmal standen wir auf der Bühne und tanzten. Aus den Augenwinkeln nahm ich war, dass Hr. Guckes und Fr. Israel in der ersten Reihe, auf den extra bequemen Stühlen, saßen. Alles verschwamm, bis auf die Tatsache, dass ich mein Dikka (Kopfschmuck) verlor, mich wachrüttelte. Andere hatten ähnliche Erlebnisse z.B. der Dandiya-Stick von Catharina, der einfach beschloss, in der Mitte durchzubrechen. Das war ein Schock für alle! Doch auch diese Herausforderung meisterten wir. Nach dem Tanz wollten wir schnellstmöglich aus den Kostümen heraus. Kaum hatten wir das geschafft, ließen die indischen Lehrer die nächste Bombe platzen: Alle wieder in die Kostüme, „Principal Mam“ will noch ein Foto!!! Unserer Meinung nach war dies zu viel des Guten, zumal es schon dutzende Fotos von uns gab und wir setzten diese Ansicht durch. Nach diesem ereignisreichen Vormittag beschlossen wir eine weitere Feedbackrunde einzulegen.
Den Nachmittag verbrachte ich, nach einem leckeren Mittagessen, mit der Frage: Wie binde ich einen Sari korrekt? Dazu sollte man erwähnen, dass es ca.20 verschiedene Arten gibt, einen Sari zu wickeln, alle Schwierigkeitsstufen eingeschlossen. Ich freue mich schon, dies in Deutschland vorzuführen. Am Abend aßen wir in einer Mall zu Abend. Ganz Delhi und Noida leuchten bereits in der Vorfreude auf Dewali, dem Fest der Lichter.

In diesem Sinne: Viele Grüße nach Deutschland.
Katharina S.  

Kurz vor dem großen Auftritt Auftritt im Amphitheater der Mayoor School Tanzvorführung der Herderschüler und der Synergypokal

Tagesbericht 13 (Do 8.11.)

Donnerstag, 08.11.2012

geschrieben von Miriam G.

Auch heute waren wir wieder in der Schule. Zuerst hatten wir einen kleinen Yoga-Kurs, in welchem wir einige grundlegende Yoga-Übungen lernten.

Danach schauten wir uns drei traditionell indische Tanzvorstellungen von Schülern an. Diese und viele weitere Beiträge sind ein Teil von “Synergy”-einem festlichen Wettbewerb mehrerer Schulen aus der Umgebung, der heute und morgen an der Mayoor School stattfindet. Im Anschluss hatten wir noch Zeit, an unserem Projekt zum Thema „Wassermanagement in urbanen Räumen“ zu arbeiten, die ersten Ergebnisse unseres Fragebogens auszuwerten und in Kleingruppen zu unserem Thema zu recherchieren, um dann eine Präsentation erstellen zu können.

Später hatten wir – wie die letzten Tage auch - eine weitere Tanzstunde, welche sehr viel Spaß machte, da wir diesmal sogar mit den passenden Kostümen probten. Für Mädchen ist diese Kleidung eine Bluse und ein sehr langer, bunter und glitzernder Rock. Die Jungs tragen eine Art orangefarbenen Anzug mit einer weiten Hose und eine Kopfbedeckung.

Nachdem die Schule aus war, fuhren wir mit unseren Austauschschülern nach Hause und verbrachten den restlichen Nachmittag in den Gastfamilien.

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